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Resümee des FND-Forum in Mainz

Veranstalter: Finanzministerium Rheinland-Pfalz
Ort: Großer Sitzungssaal im 6. OG des Gebäudes des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft- und Weinbau
Kaiser-Friedrich-Straße 1 55116 Mainz(direkt neben dem Gebäude des Finanzministeriums)
Zeit: Di, den 11. Juni 2002, 8:450 bis 16:30 Uhr
Kontakt: Herr Gockel Tel.: 06131 16 4117
Thema: Gebäudeautomation

Protokoll:
Die Begrüssung: Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch Herrn Abteilungsleiter Dr. Rauda führte Herr Kirch die Teilnehmer in das Thema Gebäudeautomation ein und erläuterte den weiteren Tagesablauf.

Der Erlangener Beitrag: Da der für das erste Thema vorgesehene Referent - ohne Angabe von Gründen - nicht erschienen war, wurde kurzerhand das Thema 'WEB - Datenbanken im GLT-Einsatz' mit dem Referenten Herrn Schenk vom informationstechnischen Planungsbüro aus Erlangen an den Anfang der Vorträge gesetzt.
Unter Zuhilfenahme des Overhead-Projektors wurde das Thema lebhaft vorgestellt. Herr Schenk wies darauf hin, dass das Skriptum und auch Teile einiger der folgenden Vorträge im Internet unter der Adresse www.fnd-forum.de zur Verfügung gestellt werden.
... WEB - Datenbanken im GLT-Einsatz als pdf-Datei (2MB)

Der Münchner Beitrag:
Im Anschluss folgte der gemeinsame Vortrag von Herrn Fries, Büro für Datentechnik in Dachau und Herrn Funk, Landeshauptstadt München, in dem das 'Münchner Energiemanagementsystem - MEMS' -ein vom Bund gefördertes Forschungsvorhaben - mit der flächendeckenden Anwendung der firmenneutralen Datenübertragung (FND) unter Nutzung des Overheadprojektors sowie des Laptops in Kombination mit dem bereitgestellten Beamer vorgestellt wurde.
Herausgehoben wurde hierbei die nutzer-, objekt-, gewerke- sowie systemübergreifende Anwendung des MEMS; die komplette FND-Software steht kostenfrei zur Verfügung. Das Herz des MEMS ist ein Linux-Rechner mit einer Oracle-Datenbank 'FND-LZH', eine echte Leitwarte für ein technisches Gebäudemanagement.
Alle Datenströme fließen durch die 'FND-LZH' bzw. werden dort erfasst und verwaltet.
Diese 'FND-LZH' kann überall stehen, beispielsweise als Backbone, und von überall her benutzt werden.
In diesem Vortrag wurde neben den klassischen Gewerken in der Haustechnik wie Heizung, Lüftung und Elektrotechnik auch der 'elektronische Schlüsselersatz' vorgestellt, ein weiterer Schritt zum 'intelligenten Haus'.

Der Schöneberger Beitrag:
Anschließend wurden von Herrn Maurer aus dem Energie- und Umweltbüro des Rathauses Berlin-Schöneberg energetische Gebäudedaten erläutert; beginnend mit den Verbrauchs- und Kostendaten, dem wärmetechnischen Gebäudeausweis nach WSchV'95, der Bauphysik nach DIN4108, allen Flächen und Rauminhalten nach DIN 277, sowie allen Heizanlagen-Parametern (Messprotokolle etc.). Es erfolgte der Hinweis, dass nahezu alle diese Daten seit 1998 im Internet publiziert werden; diese Webseiten werden automatisch von der Auswertungssoftware GEDEVA erstellt.
Das Energie- und Umweltbüro hat bereits Ende 1999 das Münchner 'FND-LZH' Server-Client-System für den Berliner Bezirk Schöneberg als Pilotanwendung installiert. Nach einer Probezeit von etwa 2 Jahren mit 8 Anlagen werden jetzt Schritt um Schritt bereits bestehende DDC-Anlagen aufgeschaltet. Als Gebäuderechner (Clients) werden ausgemusterte PC'c des Bezirksamtes verwendet.
Die Oracle-Datenbank des Linux-Server 'FND-LZH' wurde erweitert und enthält inzwischen alle energetischen Gebäudedaten: Ein Vorgriff auf ein technisches Facility-Management.

Der Stuttgarter Beitrag:
Nach der Mittagspause - das Angebot eines gemeinsamen Essens in der Kantine des MWVLW wurde von vielen Teilnehmern angenommen- wurde über den Einsatz einer weiteren firmenneutralen Gebäude-Leittechnik am Beispiel der Universität Stuttgart aus der Sicht des Planers und Anwenders referiert.
Unter Verwendung sämtlicher zur Verfügung stehender Techniken wie Overheadprojektor, zwei Beamer, Digitalkamera, life -Verbindung zum GA-Knoten in Stuttgart sowie Musikeinspielungen wurden von Herrn Dr. Hall (OFD Stuttgart), Herrn Gröger (Universität Stuttgart) , Herrn Grundmann (Universitätsbauamt Stuttgart) sowie von Herrn Mauersberger vom projektbegleitenden Ingenieurbüro Braschel eindrucksvoll die bestehende und zukünftig geplante Gebäudeautomatisationsstruktur der Universität Stuttgart vorgestellt.
Die einzelnen Beiträge verdeutlichten in life - Verbindungen aus dem Vortragsraum die vielseitigen Anwendungen dieses total vernetzungsfähigen Systems.

FAZIT:
Es ist gleichgültig, wo die Leitzentrale steht, ob in München, Berlin-Schöneberg oder Stuttgart:
die Anlage wird angerufen, die Anlage schickt die Daten. Die Einstellungen ( z.B. Lüfter AN oder Lüfter AUS ) können - selbstverständlich nur bei entsprechender Zugangsberechtigung - von irgendeinem Ort der Welt aus verstellt werden.
Schemata mit etlichen Datenpunkten wurden in kürzester Zeit life ausgelesen, ohne Datenverlust und Übertragungsfehler.
Bei der anschließenden Abschlussdiskussion stellte es sich heraus, dass dem Thema 'Gebäudeautomation' von den Teilnehmern - insbesondere beim Landesbetrieb LBB - eine große Bedeutung beigemessen wird und durch weitere Informationen intensiviert werden sollte.
Abschließend bedankte sich Herr Kirch gegen 16.30 Uhr bei den Referenten und verabschiedete sich von den Teilnehmern.
Aufgestellt: Ronald Gockel

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